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TorwartAndré Lenz (12)

André Lenz (12)

Beitragvon Administratoren Timmey » 26. Aug 2011, 20:05

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Name: André Lenz
Geburtstag: 19. November 1973
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Position: Torwart
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Re: André Lenz (12)

Beitragvon Administratoren Timmey » 28. Apr 2012, 02:41

Felix Magath beruft André Lenz zum Teammanager.

In einigen Tagen endet die aktive Laufbahn von André Lenz. Dann blickt der VfL-Torwart auf 21 Profijahre zurück. Ein Abschied vom Rasen, aber nicht vom VfL– denn das Kapitel Wolfsburg ist nicht beendet. Beim VfL fühlt er sich wohl, hier ist sein Zuhause. Deswegen heißt es ab Sommer dieses Jahres: Teammanager Lenz!

Felix Magath bestätigte heute die Ernennung von André Lenz zum Teammanager der VfL-Profimannschaft: „André Lenz war und ist stets loyal. Ein tadelloser Sportsmann und Teamplayer wie er im Buche steht. Er hat Eigeninteressen immer hinter Vereinsinteressen und die Belange der Mannschaft gestellt. Ein Vorbild an Einsatzbereitschaft mit einer Berufsauffassung, wie ich Sie von einem Profifußballer erwarte. An ihm sollen und können sich junge Spieler orientieren. Er verfügt über Erfahrung, auf die wir beim VfL auch in Zukunft nicht verzichten möchten.“

André Lenz nimmt die Herausforderung der neuen Aufgabe an, der er sich genauso stellt wie den vielen Begegnungen auf dem Platz. „Was kann es Schöneres geben, als bei dem Verein aufzuhören, mit dem ich meine größten Erfolge feiern durfte – und darüber hinaus, dem Klub erhalten zu bleiben. Ich bin Felix Magath und dem VfL sehr dankbar für diese Chance und das mir eingeräumte Vertrauen.“

André Lenz und Felix Magath, das passt. Schon in der Saison 2008/2009 zeigte der Wölfe-Chefcoach dem Torwart, wie wichtig er für das Team ist. Beim unvergessenen 5:1-Erfolg gegen den FC Bayern wechselte er Lenz in der Volkswagen Arena kurz vor dem Abpfiff ein. „So eine Wertschätzung habe ich noch nie von einem Trainer bekommen. Das war ein ganz toller Moment in meiner Karriere“, der sich sogar vier Spieltage später im Heimspiel gegen Hoffenheim noch einmal wiederholen sollte. „Für mich ist es wichtig, gebraucht zu werden. Ich denke schon, dass ich mir einen gewissen Stellenwert erarbeitet habe.“ Er will nicht nur mitlaufen, sondern den Jungs, der Mannschaft ein gutes Gefühl geben, für das Team da sein.

Seit 2004 ist der Keeper bei den Wölfen. In dieser Zeit gab es durchaus Angebote, etwas Neues auszuprobieren – doch der 38-Jährige ist hier sesshaft geworden. Er braucht keinen Glamour, kein Schickimicki. Ein bisschen ist er wie der VfL: „Ich glaube, ich passe hier so gut her, weil ich vieles verkörpere, was auch den Verein auszeichnet. Ich kann mich total mit dem Club identifizieren und bin hier glücklich.“ Der zukünftige Manager freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ich möchte mich einbringen, etwas aufbauen und gemeinsam mit dem VfL Erfolg haben.“ André Lenz, ein Sportler mit Herz, ein Fußballer mit Einstellung, ein Mensch mit Persönlichkeit.

Mit der Ernennung von André Lenz soll auch die Position der Mannschaft als wichtigste Komponente des Vereins deutlich gemacht werden. Dazu VfL Manager Felix Magath: „Die Mannschaft ist Herzstück des Vereins und genießt oberste Priorität. In seiner neuen Funktion wird André Lenz Bindeglied für Mannschaft, Trainerstab und Management. Ein Charakter wie André Lenz, der sich um seine Mitspieler kümmert, immer ein Auge auf die Gemeinschaft hat und Verantwortung übernimmt, wird dieser Aufgabe gerecht werden. Ich freue mich auf die Mitarbeit von André Lenz und auf die Impulse, die er der Mannschaft und dem Verein geben wird. Ein weiterer wichtiger personeller Baustein in unser zukunftsorientierten Ausrichtung.“
-Lutterwoelfe Tischtennis-Vereinsmeister 2010, 2011
-Lutterwoelfe Tischtennis-Vereinsvizemeister 2009, 2012
-Lutterwoelfe Bowling-Cup-Sieger 2008, 2009, 2010
-Lutterwoelfe Brettchenturnier-Vizemeister 2011, 2012
-Schützengilde Königslutter - 1.Platz beim Schießen der Betriebe/Vereine 2011
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Re: André Lenz (12)

Beitragvon Administratoren Timmey » 29. Apr 2012, 11:41

VfL Wolfsburg hat geschrieben:„Der Verein, der mir am Herzen liegt“

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André Lenz über seine Verabschiedung, seine Karriere und seine Zukunft beim VfL.

Acht Jahre lang war André Lenz Keeper der Grün-Weißen. Im schnelllebigen Fußballgeschäft eine gewaltige Zahl. Nun ist die erfolgreiche Karriere des Treusten der Treuen inklusive Deutscher Meisterschaft und packenden Europapokalnächten zu Ende. Den Wölfen bleibt der 38-Jährige erhalten. Sein Abschied von der aktiven Bühne war dennoch ein hochemotionaler Moment.

André Lenz, gerade kommen Sie mit einem Blumenstrauß vom Rasen, nachdem Sie von Felix Magath und den VfL-Fans unheimlich warmherzig verabschiedet wurden. Was geht in Ihnen vor?
André Lenz:
Das war schon sehr emotional. Man sagt immer, es sei ganz leicht, Abschied zu nehmen, aber wenn der Zeitpunkt dann da ist, wird man doch davon überwältigt. Du bekommst Blumen, die VfL-Fans rufen im Rücken deinen Namen. Und auf der Ehrenrunde klatschen sogar die gegnerischen Fans. Das werde ich ganz bestimmt niemals vergessen.

Acht Jahre als VfL-Spieler sind nun vorbei. Wie würden Sie diese Zeit zusammenfassen?
Lenz:
Beim VfL hab ich meine schönste Zeit erlebt. Das heißt auch viele Extremsituationen von Fast-Abstieg bis zu internationalen Spielen und natürlich der Meisterschaft. Wolfsburg ist die erfolgreichste Zeit in meiner Karriere gewesen. Somit ist es auch schön, dass ich bei dem Club und mit dem Trainerteam aufhören kann, mit dem ich meine größten Erfolge gefeiert habe. Bei dem Verein, der mir am Herzen liegt.

Was zeichnet den VfL für Sie aus? Warum sind Sie ihm so lange treu geblieben?
Lenz:
Der VfL ist für mich ein kleiner Club, der aber hochprofessionell arbeitet. Man muss einfach zu schätzen wissen, was einem der Verein gibt. Zum Beispiel die Fans, die immer grundlegend positiv gestimmt sind, das kleine Stadion, was völlig ausreichend und in seiner Perfektion ein Schmuckkästchen ist, die Infrastruktur fürs Training und die Zusammenarbeit mit Volkswagen. Das alles zeichnet den VfL aus.

Woran werden Sie sich in 20 Jahren noch erinnern?
Lenz:
Mit Sicherheit an die Einwechslung gegen die Bayern. Ich glaube, ganz wenige Fußballer gewinnen gegen die Münchner mit 5:1. Es war für mich eine ganz tolle Situation, ein bemerkenswerter Vertrauensbeweis vom Trainer. Dann natürlich die Meisterschaft. Da muss man sich nur die Schale ansehen. Vielleicht stehen andere Vereine öfter darauf, aber der VfL Wolfsburg gehört dazu. Dieser Titel war eine Sensation, und ich war dabei. Das wird mir immer in meinem Kopf bleiben.

Sie sind jetzt 38 Jahre. Wie haben Sie so lange auf höchstem Niveau durchhalten können?
Lenz:
Ich denke, dass dazu viel Ehrgeiz und Willenskraft gehören, aber auch viel positives Denken in jedem Bereich. Für mich ist es wichtig, menschlich zu bleiben und zu schätzen, was man hat. Zum Beispiel mache ich mir bewusst, dass nicht jeder Fußball spielen kann. Darum habe ich mich auch immer aufs Training gefreut. Es gehört sicherlich auch der Lebensstil mit Ernährung und einem bestimmten Tagesablauf dazu. Das sind grundlegende Sachen, die wichtig sind. Und zu guter Letzt hatte ich natürlich Glück, dass ich von großen Verletzungen verschont worden bin. Schöner geht’s eigentlich nicht.

Felix Magath hat Sie immer wieder als tadellosen Sportsmann gelobt. Wie haben Sie es hinbekommen, mit Ihrer häufigen Reservistenrolle so gut klarzukommen?
Lenz:
Sowas kann man nicht lernen. Das ist wie eine Gabe, die man hat. Man ist zwar nicht die Nummer eins, aber man fühlt sich wichtig und schaut trotzdem, dass die Mannschaft vorankommt. Da muss man den Egoismus zurückstecken. Es geht darum, für den Verein und die Mannschaft zu arbeiten und alles zu geben. Auch wenn man selbst nicht auf dem Platz steht. Man braucht grundsätzlich eine positive Einstellung und Zufriedenheit mit sich selbst, damit man damit klar kommt. Man kann da auch nicht immer nach oben schauen, sondern muss auch mal nach unten sehen. Es gibt wenige Menschen, die so leben können. Andere können dafür ihr Hobby nicht zum Beruf machen. Insofern bin ich sehr froh, wie alles gekommen ist.

Können Sie schon sagen, was Sie besonders vermissen werden?
Lenz:
Ich denke, dass mir vor allem das Training und das aktive Zusammensein mit der Mannschaft fehlen werden. Natürlich werde ich auch das Torwarttraining vermissen und die gemeinsame Zeit mit den Jungs auf dem Platz. Das alles sind Sachen, die wunderschön sind. Andererseits bin ich ja in Zukunft trotzdem noch nah an der Mannschaft dran und werde aktiv mit ihr zusammenarbeiten.

Gutes Stichwort. Ihre Profikarriere ist zwar zu Ende, aber dem VfL bleiben Sie erhalten. Was werden zukünftig Ihre Aufgaben sein?
Lenz:
Erst mal möchte ich sagen, dass es eine große Ehre für mich ist, dass die Menschen hier weiter mit mir arbeiten wollen. Die Möglichkeit bekommt nicht jeder. Ich freue mich riesig, dass Herr Magath mir das ermöglicht. Meine Aufgaben werden im organisatorischen Bereich rund um die Mannschaft liegen. Ich möchte für die Spieler da sein und zwischen ihnen und dem Trainer vermitteln. Außerdem möchte ich dazu beitragen, dass ein gutes Klima herrscht im ganzen Verein, dass Zufriedenheit da ist und der Ehrgeiz, weiter Erfolge zu haben. Auf jeden Fall möchte ich so erfolgreich und professionell für den VfL weiterarbeiten wie bisher. Das ist mein Ziel.


ich mag ihn! und das schon seit anfang an! einige haben erst mit der zeit gemerkt, wie wichtig und gut er war/ist... ;)
-Lutterwoelfe Tischtennis-Vereinsmeister 2010, 2011
-Lutterwoelfe Tischtennis-Vereinsvizemeister 2009, 2012
-Lutterwoelfe Bowling-Cup-Sieger 2008, 2009, 2010
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-Schützengilde Königslutter - 1.Platz beim Schießen der Betriebe/Vereine 2011
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Re: André Lenz (12)

Beitragvon FanClub Mitglied schaeferwolf » 29. Apr 2012, 12:49

:greensmilies009: Ich denke das der VFL genau weiss was er kann, und das er wichtig ist, nur" Diego ist besser im Tor, das ist/war sein Problem ! Jetzt kann er für super gute Stimmung sorgen im Club
VFL - Wolfsburg "Deutscher Meister 2009" in den Farben gruen und weiss
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